homerecording

recording @home

"Ich mach dann mal ne Platte" - dieser einfache Satz, der bei Freunden für Stirnrunzeln und/oder anerkennendes "oha" sorgt, und so schnell über die Lippen geht... der ist Dir auch rausgerutscht? Jetzt haben wir den Salat.

Heimstudio

...klingt wahnsinnig 70er. In den USA sagt man übrigens dazu "bedroom studio" - und das ist eigentlich ganz schlau. Im Schlafzimmer ist die Groupie-Pause in erreichbarer Nähe, und leidtriefende Liebeskummerlieder mögen mit Blick aufs verheulte Kopfkissen auch besser gelingen - das Wesentliche ist aber: es klingt besser.

Der Beweis

Ein Studio zeichnet sich primär nicht dadurch aus, dass es ein riesiges Mischpult gibt, und 50 Mikrofone, und 180 HE 19" mit sexy Geräten voller Zeiger und Lämpchen - sondern durch mindestens einen gut klingenden Aufnahmeraum. Wenn Du mir nicht glauben willst, dass eine gute Aufnahme in einem handelsüblichen Wohnzimmer nicht ohne Weiters gelingen wird, und Du erhebliche Klangverbesserungen NICHT durch den Kauf besserer Geräte erzielen wirst:

Test, 1, 2, 3

Für Euch bin ich mir tatsächlich nicht zu schade, einen relativ albernen Beweis anzutreten. Mein Wohnzimmer ist ca. 35 Quadratmeter gross, L-förmig, mit offener Küche, und mit wenigen Designklassikern und grossen Fenstern eingerichtet. Mit meinem Grossmembran-Mikrofon SPL Nugget stelle ich mich in verschiedene Ecken und quatsche blödes Zeug - damit Ihr hört, wie massiv der Unterschied nur durch eine Standortveränderung im gleichen Raum ist.

HIER GEHTS BALD WEITER

Was ich grundsätzlich für das Prodzieren eines Albums im homestudio vorstellbar finde, und was ich lieber weggebe, darum geht es in der Fortsetzung/bald.